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Strukturierter ins neue Jahr starten – mit KI

Der Jahresanfang hat etwas Klärendes. Der Kalender ist angenehm leer, der Schreibtisch für einen kurzen Moment noch nicht ganz so voll und auch im Kopf ist mehr Ordnung als zum Jahresende. Diese Zeit eignet sich gut, um Routinen zu hinterfragen. Nicht mit großen Vorsätzen, sondern ganz pragmatisch: Was möchte ich dieses Jahr anders machen? Wo kann ich meine Arbeitsprozesse besser strukturieren?

Ein Punkt, der dabei oft unterschätzt wird, ist der Umgang mit eingehenden Anfragen. Neue Mandate oder umfangreiche Unterlagen müssen häufig unter knappen Fristen bearbeitet werden. Nicht selten stürzen wir uns direkt auf die rechtliche Bewertung und merken erst später, dass bestimmte Informationen gefehlt oder wir Wesentliches übersehen haben.

Dabei entscheidet gerade die erste Phase unserer Arbeit, die Sachverhaltserfassung, maßgeblich über die Qualität des Ergebnisses. Ich habe euch heute zwei Beispiele aus dem AI Legal Club mitgebracht, die zeigen, wie KI dir 2026 dabei helfen kann, Sachverhalte strukturiert zu erfassen.

Strukturierte Sachverhaltserfassung

Wenn wir KI in der juristischen Arbeit für die Sachverhaltserfassung einsetzen, bewegen wir uns in der Praxis meist in zwei sehr unterschiedlichen Arbeitsmodi, der Erschließung von Informationen und der Extraktion bestimmter Informationen.

Grafik zur "Strukturierten Sachverhaltserfassung"

1. Der Erschließungs-Modus

Der Erschließungsmodus kommt immer dann zum Einsatz, wenn wir den relevanten Sachverhalt noch nicht kennen. Wir erhalten beispielsweise eine E-Mail samt Anhänge mit der Bitte um “kurze Einschätzung der Erfolgsaussichten”.

Im Erschließungs-Modus nutzen wir KI, um:

  • große, unstrukturierte Datenmengen zu sichten,
  • zentrale Ereignisse herauszuarbeiten,
  • und daraus eine erste Struktur zu bauen (z. B. einen Zeitstrahl oder eine thematische Übersicht).

2. Der Extraktions-Modus

Der Extraktionsmodus funktioniert genau umgekehrt. Hier wissen wir sehr genau, welche Informationen wir brauchen. Bittet uns die Fachabteilung bspw. einen Mietvertrag zu erstellen und schickt uns alle Dateien per E-Mail zu, wissen wir genau, welche Angaben wir finden wollen.

Im Extraktions-Modus nutzen wir KI, um:

  • klar definierte Datenpunkte aus verschiedenen Quellen zu ziehen,
  • fehlende Informationen transparent zu kennzeichnen,
  • und eine belastbare Grundlage für weitere Schritte zu schaffen.


Fazit: Beide Methoden helfen uns, Informationen schneller und strukturierter zu erfassen und den Fokus auf die rechtliche Arbeit zu legen.  

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Ich wünsche dir noch einen guten (und strukturierten) Start in 2026.

Potrait von Anisja Porschke aus dem AI Legal Club
Anisja Porschke
14. Januar 2026

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