Was Claude Cowork für Ihren Arbeitsalltag bedeutet
Das erwartet Sie heute:
- Vom Chatbot zum Akteur: Claude Cowork im Kanzleialltag
- Wie Legal Plugins und Skills konkret funktionieren
- Ihr nächster Schritt: Prompting lernen, eigene Skills entwickeln oder Copilot Cowork beobachten
Als Anfang des Jahres die Legal Plugins für Claude Cowork vorgestellt wurden, war die Aufregung groß – in Kanzleien, Rechtsabteilungen und auch auf LinkedIn. Inzwischen hat sich die Technologie weiterentwickelt: Claude Cowork agiert nicht mehr nur als Gesprächspartner, sondern führt Aufgaben direkt in Dateien aus. Legal Plugins und die darin enthaltenen Skills machen diese Aufgaben strukturierter und reproduzierbarer. Und Copilot Cowork ist live, und wird von den ersten Kanzleien aktiv eingesetzt. Es geht also nicht mehr um die Zukunft, sondern um die Gegenwart.
Ich zeige Ihnen heute, was das konkret bedeutet und was der nächste Schritt für Sie sein kann. Wenn Sie aber direkt schon loslegen möchten, dann sichern Sie sich hier unsere kostenfreie Claude Cowork Aufzeichnung.
1. Claude Cowork ist kein Chatbot mehr
Der entscheidende Unterschied zu bisherigen KI-Chatbots: Claude Cowork führt Aufgaben direkt in lokalen Dateien aus, statt nur Antworten vorzuschlagen. Es läuft als Desktop-App und Webbrowser, greift auf lokale Dateien zu und bearbeitet sie aktiv – Dokumente umbenennen, neue Dateien erstellen und Änderungen direkt in Word einfügen. Das klingt nach einem kleinen Upgrade, ist konzeptionell aber ein großer Sprung: KI wird vom Gesprächspartner zum Akteur, der Ergebnisse selbst umsetzt. Wer schon mal einen Vertragsentwurf mit einem Chatbot bearbeitet und das Ergebnis mühsam manuell übertragen hat, ahnt, was das bedeutet.

2. Legal Plugins und Skills: zwei Begriffe, ein System
Ein Legal Plugin ist das Bündel, ein Skill die einzelne Anleitung darin. Ein Plugin für die Vertragsprüfung enthält zum Beispiel eigene Skills – etwa für die Erstprüfung eines NDAs oder für die Erstellung eines Markup-Vorschlags mit Track Changes direkt in Word. Ein Skill funktioniert wie eine Checkliste, die die KI eigenständig abruft: Sie beschreiben die Aufgabe, die KI erkennt "Das ist eine NDA-Prüfung" und wendet automatisch die passende Anleitung an, statt bei null anzufangen. Die KI kombiniert mehrere Skills selbstständig, wenn eine Aufgabe das erfordert. Das Ergebnis: reproduzierbarere und strukturiertere Outputs. Inzwischen integrieren erste Anbieter solche Plugin-Strukturen und Microsoft hat Copilot Cowork mit vergleichbaren Funktionen ausgerollt. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wann das in Ihrem Alltag ankommt.
3. Wo stehen Sie und was ist Ihr nächster Schritt?
Die Technologie ist reifer geworden, die berufsrechtlichen Anforderungen bleiben aber bestehen. Prüfen Sie Verschwiegenheitspflicht, Datenschutz und Auftragsverarbeitungsverträge, bevor Mandantendaten ins Spiel kommen. Neu ist: Mehr Anbieter ermöglichen das inzwischen.
- Wissen Sie noch nicht, wo KI in Ihrem Alltag ansetzen könnte oder starten Sie gerade erst? Orientieren Sie sich an konkreten Anwendungsfällen wie NDA-Prüfung oder Markup-Erstellung und beginnen Sie mit dem Prompting – das ist die Grundlage, ohne die auch die besten Skills nicht funktionieren.
- Sind Sie schon weiter? Entwickeln Sie eigene Skills, die Ihren Arbeitsprozess widerspiegeln.
- Denken Sie strategisch? Beobachten Sie, wie sich Copilot Cowork entwickelt. Für viele Kanzleien und Rechtsabteilungen dürfte das der relevantere Einstiegspunkt sein.


Sie wollen das gezeigt bekommen?
Im Webinar haben wir Claude Cowork live vorgestellt und vorgeführt, inklusive NDA-Prüfung, Markup-Erstellung und einem Blick hinter die Kulissen der Legal Plugins. Schauen Sie sich die Aufzeichnung jetzt in Ruhe an.
Wo stehen Sie gerade? Sind Sie noch in der Phase „Ich verstehe, was das ist" oder schon in der Phase „Ich will es einsetzen"? Beides ist völlig okay. Ihr nächster Schritt: Schauen Sie sich die Aufzeichnung an.
Anisja Porschke
30. Juli 2026
AI Legal Insights
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