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3 Prompting-Techniken, die du kennen solltest

Zum Prompting ist eigentlich schon alles gesagt – oder?

Trotzdem sehen wir in Kanzleien und Rechtsabteilungen immer wieder dasselbe Muster: Das Tool ist da, die Erwartungen sind hoch – aber die Ergebnisse bleiben hinter dem Potenzial zurück.

Dabei gibt es einen Hebel, den wir selbst in der Hand haben. Unabhängig davon, ob du mit ChatGPT, Copilot oder einem Legal-AI-Tool arbeitest: Prompting ist der Teil der KI-Arbeit, den du aktiv steuern kannst. Und damit auch die Qualität der Ergebnisse.

Viele bleiben bei klassischen Prompting-Frameworks stehen (Regel, Aufgabe, Beispiele etc.). Die funktionieren – sind aber längst nicht das Ende der Fahnenstange. Hier sind drei Prompting-Techniken, die du ausprobieren solltest.

Webinaraufzeichnung Legal Prompting

Prompting Grundlagen

Du willst erstmal die Grundlagen des Promptings verstehen? Dann schau dir die passende Webinaraufzeichnung an.­

Drei Prompting-Techniken für bessere Ergebnisse

1. Context Stacking

Ein häufiger Fehler beim Prompting: Wir stellen der KI sofort die eigentliche Frage – und wundern uns über oberflächliche oder unpräzise Antworten. Context Stacking funktioniert anders. Statt die Aufgabe direkt zu formulieren, baust du den Kontext schrittweise auf. Durch dieses Schichten ist das Modell bereits „im Fall“, bevor es zur Lösung ansetzt.

Das sieht beispielsweise so aus:

  • Zuerst analysiert die KI einen Aktenvermerk oder Sachverhalt.
  • Danach ergänzt du relevante Rechtsprechung oder interne Leitlinien.
  • Erst ganz am Ende stellst du die konkrete juristische Frage.

2. Echoing

In längeren Konversationen passiert häufig etwas, das viele aus der Praxis kennen: Die KI verliert den Fokus. Frühere Annahmen oder Instruktionen rutschen nach hinten (sog. Context Drift).

Mit Echoing kannst du aktiv gegensteuern. Greife bewusst auf Zwischenergebnisse zurück („Basierend auf deiner Analyse aus Schritt 2 …“) oder bitte die KI, zentrale Vorgaben kurz zu spiegeln, bevor sie weitermacht.

3. Markdown & XML

Sprachmodelle „sehen“ keine Formatierungen. Fett, kursiv oder farbig spielt für die KI keine Rolle – sie verarbeitet Tokens, keine Optik. Gerade im juristischen Kontext ist Struktur aber entscheidend, weil sich Bedeutung oft erst aus der sauberen Trennung von Anweisung und Inhalt ergibt.

Mit Markdown oder XML-Tags kannst du diese Struktur explizit mitgeben: etwa durch klare Überschriften, eine eindeutige Abgrenzung zwischen Instruktionen und Dokumenttext oder Markierungen wie <vertrag>...</vertrag>.

Übersicht der 3 Prompting-Techniken, die du kennen solltest.

Diese Beispiele stammen übrigens aus der letzten Live Session mit Pia Politowizc und Dennis Fordan. Die ganze Aufzeichnung findest du natürlich im AI Legal Club.

Prompting ist nicht nur für Einsteiger, sondern bleibt ein Skill, den wir immer weiter nachschärfen können. Aber auch wenn du noch am Anfang stehst, probiere doch mal eine der Techniken aus, vielleicht hast du bereits einen konkreten Anwendungsfall im Sinn?  

Potrait von Anisja Porschke aus dem AI Legal Club
Anisja Porschke
11. Februar 2026

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