3 Tipps, wie Sie KI-Einsatz im Team messbarer machen

3 Tipps, wie du KI-Einsatz im Team messbarer machst mit grauen und peachfarbenen Umschlägen.

Im letzten Jahr haben viele Kanzleien und Rechtsabteilungen erste KI-Tools eingekauft und ausgerollt. Dementsprechend stellt sich vielen inzwischen die Frage: Was bringen diese Tools eigentlich wirklich im Alltag? Und sind wir auf dem richtigen Weg?

Auf lange Sicht ist die Antwort klar. Wenn Aufgaben schneller erledigt werden, weniger Fehler passieren und die Qualität stimmt, hat sich der Einsatz gelohnt. Das messen aber noch die wenigsten. Das ist auch nachvollziehbar, schließlich sind wir noch in einer Umbruchphase, in der getestet und evaluiert wird.

Und trotzdem sollten wir eine Antwort haben auf die Frage: Woran erkennen wir eigentlich, ob KI im Arbeitsalltag erfolgreich genutzt wird? Und bewegen wir uns in die richtige Richtung?

Hier sind drei Ansätze, mit denen Sie den KI-Einsatz in Ihrem Team messbarer und greifbarer machen können.

1. Verschiedene Frühindikatoren messen

Viele Organisationen schauen zuerst auf die Adaptionsrate: Wie viele Personen nutzen das Tool? Das ist ein guter Startpunkt, sagt aber wenig darüber aus, wie sinnvoll KI tatsächlich eingesetzt wird.

Hilfreicher sind Frühindikatoren wie:

  • Anzahl der KI-Anfragen pro Woche
  • Vielfalt der Anwendungsfälle (z. B. Recherche, Strukturierung, Review)
  • Qualität der Ergebnisse
  • Zahl der sich wiederholenden Anwendungsfälle

Sie zeigen oft schneller als klassische KPIs, ob KI wirklich Teil des Arbeitsalltags wird.

22. Machen Sie KI-Nutzung sichtbar

In vielen Teams nutzen einige Personen KI bereits intensiv – andere dagegen kaum. Oft fehlt einfach der Austausch darüber. Formate wie Lunch & Learns, kurze Use-Case-Demos oder Peer-Austausch im Team können hier viel bewegen.

Besonders wichtig: Führungskräfte sollten ihre eigene Nutzung offen zeigen. Wenn niemand über KI spricht, fehlt häufig die implizite Erlaubnis, sie im Alltag wirklich einzusetzen.

3. Planen Sie die Lernkurve ein

Viele erwarten nach der Einführung eines KI-Tools sofort Effizienzgewinne. In der Realität braucht es jedoch eine Lernphase, in der Prompts getestet und Anwendungsfälle entwickelt werden können.

Organisationen, die KI erfolgreich einführen, planen deshalb bewusst Zeit zum Experimentieren ein. Wer diese Phase überspringt, nutzt die Tools oft nur oberflächlich – oder gar nicht.

Helle Infografik mit der Überschrift „KI-Einsatz messbarer machen“. Darunter drei nebeneinander stehende Kacheln: links „#1 Frühindikatoren messen“ mit Bulletpoints (Anfragen/Woche, Anzahl der Nutzenden, Vielfalt der Use Cases, Qualität der Antworten) und Sprechblasen-Icon; mittig „#2 KI-Nutzung sichtbar machen“ (Lunch & Learns, Peer-Austausch, Leading by Example) mit Auge-Icon; rechts „#3 Lernkurve einplanen“ (kurzfristig sinkt Produktivität bei neuen Prozessen, Zeit zum Experimentieren einplanen) mit steigender Kurve-Icon. Unten Logos „ai legal club“ und Bucerius Law School Executive Education.

Ihr Team steht noch ganz am Anfang?

Was wären Frühindikatoren, die sich in Ihrer Organisation gut messen lassen? Und wie könnte die KI-Nutzung noch sichtbarer werden?

Überlegen Sie sich 2-3 Maßnahmen und setzen Sie sie direkt um!

Kein Problem. Im AI Legal Club können Sie von den Erfahrungen anderer Mitglieder profitieren und lernen alles Wichtige rund um Anwendungsfälle & Tools.

Porträt von Anisja Porschke aus dem AI Legal Club

Anisja Porschke

12. März 2026

AI Legal Insights

KI Best Practices für Juristen, Tool-Empfehlungen, neue Use Cases und KI-⁠Updates.

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